Unser Theater

Hier bekommen sie allgemeine Infos zur Technik des Marionettenspiels bei der Volksbühne Mering

Wie alles begann:

Nach dem Ende der Volkstheaterära überlegte der damalige Vorsitzende Martin Schallermeier etwas gänzlich neues zu machen - Theater mit Marionettenfiguren. Da man aber noch keine Erfahrung hatte, setzte er sich zusammen mit Kurt Schiller mit den Marionettenbühne in Kaufbeuren in Verbindung und bekam dort ausführliche  Infos zur Herstellung von Marionettenfiguren und Spieltechnik. Bald war die erste Marionettenfigur hergestellt, doch das spielen mit der Figur klappte noch nicht so recht. Also fragte man in Kaufbeuren nochmals nach und bekam die Antwort : Alles gut gemacht, es fehlte nur noch an der Fertigkeit die Figur zu spielen. Nach einiger Übung klappte dies und so machte sich Kurt Schiller ans Werk, die Marionetten für das erste Stück-Frau Holle herzustellen.1994 fand dann die Premiere des Marionettentheaters Mering statt. Als Leitthema hatte man sich vorgenommen, Märchen - insbesonders Märchen der Gebrüder Grimm - als Marionettenspiel darzustellen. Seitdem hat Kurt Schiller ca. 40 Marionettenfiguren, darunter auch viele Tierfiguren gebastelt und zum Leben erweckt. Heute gibt er sein umfangreiches Wissen an die Spielerinnen weiter. Dazu treffen sich diese regelmäßig in unseren Werkräumen und basteln selbst neue Figuren.

Kurt Schiller erweckt die Figuren zum Leben.

  

Bastelwerkstatt

Unsere Heimat in Mering:

Der Aufführungsraum befindet sich im ehemaligen Meringer Schulhaus und bezaubert mit seinem noch etwas nostalgischem Ambiente. Er bietet Platz für bis zu 80-100 Personen. Gespielt wird je nach Stück auf zwei nebeneinander befindlichen Bühnen.

 

Unser Aufführungsraum mit 2 Spielbühnen bietet Platz für 80 -100 Personen

Spieltechnik:

Die Marionetten sind über dünne Fäden an das so genannte Spielkreuz angehängt. Mit diesem werden die Bewegungen der Marionettenfiguren durch die Spieler/innen gesteuert. Sämtliche Bühnenrequisiten müssen in ihren Abmessungen aufeinander abgestimmt sein, um eine realistische Größendarstellung zu erzielen.

Licht und Tontechnik:

Für eine Aufführung ist auch eine spezielle Licht und Tontechnik erforderlich. Der Aufführungstext wird dazu vorher im so genannten Tonbild aufgezeichnet. Dieses sowie die Lichteffekte, Vorhangbewegungen etc. werden bei der Vorstellung über den Ton- und Lichtregieplatz zugespielt und gesteuert